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Haller, Roman

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Daten:
Geboren: 2.11.1920 in Wien
Biographie
Roman Haller wurde am 2.11.1920 in Wien geboren. Nachdem er die technische Lehranstalt absolviert hatte, arbeitete er als technischer Zeichner in einem Konstruktionsbüro einer Schiffswerft in Hamburg. Im Sommer 1939 kehrte er nach Wien zurück und bestand die Aufnahmeprüfung an der Kunstgewerbeschule.

Knapp vor Kriegsbeginn wird er der Marine zugeteilt. Nach Ausbruch des Krieges flieht Haller mit seinem jüdischen Freund nach Jugoslawien. Im Frühjahr 1940 wird er von der jugoslawischen Polizei verhaftet und nach Italien abgeschoben. Er wurde dann dem SS-Sicherheitsdienst übergeben und nach Wien gebracht. Bis zum Herbst 1940 war er in Haft der Gestapo. Er wurde dann an ein Kriegsgericht überstellt. Dieses verurteilt ihn wegen Entziehung von der Wehrpflicht und schickte ihn dann nach Bremerhaven zum Dienst in die Kriegsmarine. 1943 überlebte Haller einen Schiffsuntergang nach Torpedierung. Sechs Wochen vor Kriegsende gelang ihm erneut die Flucht und er konnte sich solange in der Nähe Wiens verstecken, bis ihn die Rote Armee befreite.

Ab Herbst 1945 besuchte Roman Haller die Graphische Lehr- und Versuchsanstalt. 1947 begann er als Graphiker und Verlagshersteller zu arbeiten. Er lernte in der Redaktion der Kulturzeitschrift "PLAN 2" einige Künstler des Internationalen Art-Club kennen. Bei der ersten Ausstellung dieser Gruppe ist Haller von den abstrakten Bildern des portugiesischen Malers Palazuelo fasziniert. Haller begann seine ersten abstrakten Bilder zu malen. 1951 wird er in den Internationalen Art-Club aufgenommen. Es folgten nun zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland.

1952 erhielt Roman Haller bei der Ausstellung "Österreichische Kunst der Gegenwart" in der Wiener Sezession den "Preis der Jury". Mitte der 50er Jahre wird Haller in seiner Malweise immer gegenständlicher. 1966 wurde er Assistent von Rudolf Hausner an der Staatlichen Kunsthochschule Hamburg. 1968 bis 1971 lebte er mit seiner Familie in der Schweiz und er lehrte dort an der Ecole Montolieux.


Danach kehrte er wieder nach Wien zurück. Seit 1971 bis heute folgten zahlreiche Einzelausstellungen im In- und Ausland. Sein Bilder befinden sich im Besitz von: Kunsthalle München, Vorarlberger Landesmuseum, Kulturamt der Stadt Wien, Bundesministerium für Unterricht und Kunst und vieler privater Sammler im In- und Ausland.


Lexikon der Phantastischen Malerei, S.302: ... " Eine Außenseiterposition nimmt Roman Haller ein. Bis 1961 malte er rein abstrakt, danach wandte er sich der Phantastischen Malerei zu; in seinen mathematisch-kühlen Kompositionen lässt sich diese "abstrakte Vergangenheit" durchaus noch wiederfinden."
Werke
o.T 1999 Lithographie Details
o.T. - Lithographie Details


Roman Haller: o.T.
Roman Haller: o.T
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