Der Künstler wurde am 23. Juli 1941 in Karlstetten geboren. 1955- 1959 besucht er die graphische Lehr- und Versuchsanstalt in Wien. Seine Professoren sind Zecho und Reinkehof.
1959 beginnt Anger an der Akademie der bildenden Künste zu studieren. Er lernt erst bei Prof. Sergius Pauser und ab 1960 bei Prof. Paris Gütersloh.
Seit 1961 arbeitet Heinz Anger als freischaffender Grafiker und Maler. 1966 zieht es ihn zum Film. Er schreibt Drehbücher und dreht schließlich selbst einen 30 Minuten Kurzfilm mit dem Titel "Die Wand". 1970 beginnt er wieder intensiv zu Malen. Heinz Angers Werke werden auf Ausstellungen im In- und Ausland präsentiert.
Während in den Ölbildern Heinz Angers Portraits, Figurengruppen und Stilleben neben den Landschaften eine bedeutende Rolle spielen, dominiert in den Aquarellen und graphischen Arbeiten die Landschaft. In seinen dämmrigen Weihern, seinen idyllischen Wiesenwinkeln, Waldlichtungen und Kellergassen, lebt die Tradition der österreichischen Landschaftsmalerei weiter.
Nicht von ungefähr kommt es, dass Waldmüller, der größte österreichische Landschaftsmaler, in Angers Wertschätzung einen hohen Stellenwert einnimmt. In Angers Bildern werden immer wieder Stimmungsbilder gezeigt - die auf sehr schöne Art und Weise das jeweilige Licht einfangen. Oft greift er in seinem Kolorit auf sehr kräftige Farben zurück. Doch durch dieses Stilmittel- verbunden mit manchmal nur angedeuteten Darstellungen - wirken seine Bilder noch intensiver auf den Betrachter. |